Wie Oben, so Unten

Last updated on 21. März 2021

Das Ver­bin­dungs­glied zwi­schen Mensch und Kosmos…

Das Ver­bin­dungs­glied zwi­schen Mensch und Kos­mos, sind die mu­si­ka­li­schen Ver­hält­nis­se. Sie sind ein uni­ver­sel­les Ord­nungs­prin­zip und be­stim­men so­wohl den Ma­kro – wie den Mikrokosmos.

Pla­to, Py­tha­go­ras, Pto­le­mä­us, Kep­ler und an­de­re ha­ben Be­zie­hun­gen be­wie­sen, die zwi­schen den Um­lauf­bah­nen der Pla­ne­ten und den Klang­ver­hält­nis­sen be­stehen, die es auf ei­ner ge­spann­ten Sai­te gibt: sie schwin­gen und klin­gen in ganz­zah­li­gen Proportionen.

Der Be­griff „ Har­mo­nie der Sphä­ren“ ist so alt, wie die Mensch­heit selbst.
Die über­wäl­ti­gen­de Fül­le ganz­zah­li­ger Pro­por­tio­nen in der Na­tur, ist ein In­diz für den glei­cher­ma­ßen har­mo­ni­schen, ma­the­ma­ti­schen und mu­si­ka­li­schen Auf­bau un­se­rer Welt.

Ih­re Ent­spre­chung fin­den sich in der DNA, der RNA, im Pe­ri­oden­sys­tem der Ele­men­te, in der Welt der Ato­me und Ele­men­tar­teil­chen, in Blatt – und Kör­per­for­men, Kris­tall­struk­tu­ren, den fünf pla­to­ni­schen Kör­pern, im chi­ne­si­schen I Ging.

In der Quan­ten­theo­rie ver­än­dert sich die En­er­gie der Atom­teil­chen in ganz­zah­li­gen Sprün­gen. Der Atom­raum ist in Wirk­lich­keit ein Tonraum.

Das Uni­ver­sum speist stän­dig Klän­ge in je­des ein­zel­ne sei­ner Tei­le, vom Atom und vom Gen, bis zum Pla­ne­ten und zum Pul­sar. Der Ton bringt al­le For­men und al­le We­sen her­vor. Der Ton ist das, wo­durch wir leben.“

Die Welt ist Klang / J. E. Berendt

Die Welt ist Klang. [wei­ter]

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